Die Galerie

19.11.2010 - 16.1.2011

Die Beuysschüler Irmel Droese & Felix Droese

Felix Droese, 1950 in Singen/Bodensee geboren, verbringt seine Jugend auf der Nordseeinsel Nordstrand. 1966 zieht die Familie nach Essen. Ab 1970 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er enge Verbindungen, auch über das Studium hinaus, zu Joseph Beuys unterhält. Wegen landfriedensbrecherischer Teilnahme an einer Anti-Vietnamkriegs-Demonstration wird er 1972 zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt. 1986 übernimmt er eine Professur an der Städelschule in Frankfurt/ Main, die er nach einem Wintersemester wieder kündigt.

Droese arbeitet u.a. in riesigen Papierschnitt-Formaten, die 1980 erstmals in Bochum im Museum ausgestellt werden. 1982 wird er zur documenta 7 eingeladen; seitdem ist er in allen großen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst vertreten: 1984 „Von hier aus“, Düsseldorf, 1988 42. Biennale, Venedig; 1991 „Das Gleichmaß der Unordnung“, Kunsthaus Zürich; 1993 „The New York Kunsthalle, New York“; Museum Ludwig, Köln, 1998 „Deutschlandbilder“, Martin-Gropius-Bau, Berlin usw.
Ach so, ja, und die Kunstaktion 2004 bei Aldi – „10 000 x echt Droese ganz billig“? Das waren Reproduktionen, und signiert war nur das Passepartout...

Im Kabinett

Irmel Droese

Irmel Droese, 1943 geboren in Landsberg/Warthe, stu-dierte 1960 – 64 an der Werkkunstschule in Mainz, arbei-tete bis 1969 in verschiedenen Werbeagenturen, um dann 1969 zum Studium an die Kunstakademie in Düsseldorf bei Joseph Beuys und Erwin Heerich zu gehen. 1972 – 1975 war sie Meisterschülerin von Beuys. Seit 1976 freie künstlerische Arbeit: Zeichnung, Malerei, Plastik, Theater, Figurentheater Tanz, Performance, Stimm-Improvisation, Fotografie. Der Körper spielt in ihrer Arbeit eine wichtige Rolle.