Die Galerie

15.10. – 18.11.2010

Bodo Klös – Wein, Weib und Gesang

Bodo Klös, 1952 in Lich geboren, hat er sich seine Ausbildung in verschiedenen Druckwerkstätten selbst organisiert – zuerst 1977 im Atelier von Gerd Sturm in Gießen, später (1982/83) an der Academie de Gravure in Cabris/ Südfrankreich und als Atelierschüler von Magdalena Mannarini. Frankophil ist Klös bis heute, sucht oft, selbst im Winter, die Einsamkeit eines ungeheizten Hauses in einem winzigen Dorfes in den Cevennen, um sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, aber auch das zu genießen, was Frankreich vielleicht manch anderem Land voraus hat: das elegante Essen und den guten Rotwein.

Schon 1978 entdeckt der Münchner Kunstverleger und Galerist Dr. Richard Hiepe (Neue Münchner Galerie) Bodo Klös und vermittelt dem jungen Künstler interessante Ausstellungsmöglichkeiten, u.a. 1982 in Armenien und auf der „Intergrafik“ in Berlin (DDR). Klös hängte als 28jähriger 1980 den erlernten Brotberuf an den Nagel, eröffnete eine eigene Radierwerkstatt und stürzte sich in die riskante Existenz eines freischaffenden Künstlers – erfolgreich: ca 500 Radierungen sind seither entstanden.