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10. und 11. TürchenDas Debüt des Jahres!

10. Dezember 2016


Die Entdeckung des Jahres war für mich Lena Elfraths großartiger Roman „Die Liebe ist ein Schmetterling“!

Die Frankfurter Autorin erzählt darin außerordentlich lebendig und spannend von vier ziemlich unterschiedlichen Menschen um die Dreißig und ihren Lebenslagen und -fragen.

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Literarisches Speeddating – Flandern & die Niederlande

Mittwoch, 25. Januar 2017, um 19.30 Uhr

20 Bücher in 2 Stunden: Buchhändlerin und Lektorin Malu Schrader stellt ihre Lieblingskandidaten aus der vielfältigen Literaturszene unserer Nachbarn vor und verrät, mit welchen Romanen, Comics, Sachbüchern & Co. wir uns unbedingt verabreden sollten.

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Veneda MühlenbrinkOdéonia, Paris

Wählen Sie Bücher auch manchmal wegen des Covers? Wenn ja, lassen Sie sich von diesem hier bitte nicht abhalten! Die Dame ist ganz hübsch – zu dem wirklich schönen Roman über die nahezu legendären Buchhändlerinnen „Shakespeare & Company“ in Paris paßt sie nicht so gut (finde ich).


1917 schneit die amerikanische Journalistin Sylvia Beach in Adrienne Monniers Buchhandlung „Maison des Amis des Livres“ in der Rue de l‘Odéon. Die beiden Frauen verlieben sich ineinander. Und Sylivia Beach‘s Traum ist es, eine amerikanische Buchhandlung in Paris zu eröffnen. Gesagt, getan – mit allen Schwierigkeiten, die damit zusammenhängen, versteht sich.

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Peter Rensch, die Andante Handpresse und die Künstlerszene Friedrichshagen

Wo sind sie nur – die Künstlergruppen, die durch geballte Gemeinschaft auf sich und ihre gegebenenfalls neue Position zur Kunst aufmerksam machen? Ob „Brücke“ oder „Blauer Reiter“, die dem Expressionismus Anfang des 20. Jahrhunderts zum Durchbruch verhalfen, ob in der jungen BRD „Quadriga“ oder „Zero“ mit Abstraktion und Informel, oder die Jungen Wilden in der (Köln-)„Mülheimer Freiheit“ – oft verbindet sich mit Kunst-Innovation der Name einer solchen Künstlervereinigung. Die letzte nennenswerte Gründung, die mir bekannt ist, ist die Künstlerinnen-gruppe „augen:falter“ aus Leipzig, die zwar kein Manifest verbindet, die aber als Gruppe auf einen neuen Typus in der aktuellen Kunstszene aufmerksam macht: junge Frauen, die sich hauptsächlich der Druckgrafik widmen.
Wenn es an Kunst-Programmatik fehlt, die zum Zusammenschluss drängt, dann ergeben sich informelle Gruppie-rungen, durch regionale Gemeinsamkeit verbunden. In Berlin-Friedrichshagen manifestiert sich eine solche um den Spiritus Rector und Andante-Handpressenbetreiber Peter Rensch. Friedrichshagen ist ein ausgesprochen beschaulicher Vorort von Berlin, hinter Köpenick direkt am Müggelsee gelegen. 1753 von Friedrich II. als Kolonistensiedlung für schlesische und böhmische Baumwoll-spinner gegründet, hat es schon immer große Anziehungskraft auf Künstler ausgeübt, die sich ihren Wohn- und Arbeitsort ja relativ unabhängig auswählen können. Wikipedia nennt Friedrichshagen ohne Herleitung ein „Künstlerdorf“, aber es stimmt...

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